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WM News und Tagebuchbericht von der Wasserski und Wakeboard Seilbahn in Neubrandenburg
Anna Laura Brabänder und Jürgen Zepp setzen sich durch und qualifizieren sich für das Finale!
Paula muss noch durch die LCQ. Vanessa und Chantal haben den Einzug in das Finale leider verpasst.
Alle Infos, Liveresults und Web Cams hier!!
Hier ein kleiner Pressebericht:
Die Wakeboard-Weltmeisterschaft 2010 in Neubrandenburg hat heute mit den Qualifikationen einiger Kategorien begonnen und die Rider haben bereits am ersten Tag gezeigt, wie viel Potential in ihnen und dem Sport steckt.
Auch das Marburger Team hat mit: Vanessa Weinhauer & Chantal Noak (Girls), Anna-Laura Brabaender (Junior Ladies), Michelle Bausch (Wakeskate Junior Ladies) Jürgen Zepp (Master Men) sowie Pauline Dryschka (Open Ladies) seine besten Fahrerinnen nach Neubrandenburg geschickt um dort gegen die internationale Konkurrenz anzutreten. Moritz Petri fällt immer noch wegen einer Verletzung aus und ist aber als Schiedsrichter dabei.
Heute, am Donnerstag mussten sich die Marburgerinnen der Girls und Junior Ladies in den Qualifikationen bereits beweisen. Nach den guten Ergebnissen für Vanessa Weinhauer und Chantal Noak bei der Deutschen Meisterschaft, bei der sie Platz 2 und 3 erreichten, ist dies der Wettkampf für beide bei der sie sich der starken, internationalen, Konkurrenz stellen mussten. Für die junge Marburgerin Vanessa Weinhauer, die gerade erst 11 geworden ist, ist es das erste Jahr in der Girls Kategorie und sie muss sich daher gehen die meist älteren Girls behaupten. Trotzdem fuhr sie souveraen beide Runs durch und zeigte was in ihr steckt und das man außerdem in der Zukunft noch viel von ihr erwarten kann. Auch Chantal Noak, die leider bei ihrem ersten Run stuerze, zeigte eine gute Kombination und Sicherheit in ihren Basics. Leider reichte es für beide, aufgrund der starken Konkurrenz, mit Platz 6 (Vanessa Weinhauer) und Platz 7 (Chantal Noak) nicht sich direkt für das Finale zu Qualifizieren. Für beide heißt das: Heute frueh schlafen gehen um morgen im LCQ (Last-Chance-Qualification) alles zu geben.
Aber sicher wird ihnen die amtierende Weltmeisterin in der Girls Kategorie Anna Laura Brabaender einige Tipps mit auf den Weg geben koennen. Aurie, die dieses Jahr aufgrund ihres Alters schon bei den Junior Ladies startet, bewies wieder einmal, dass sie zu den Weltbesten Fahrerinnen in ihrer Kategorie zahelt und auch in diesem Jahr bei der Weltmeisterschaft ganz vorne dabei sein will und wird. Trotz der niedrigen Anlage, bei der einige Tricks viel schwerer sind, konnte sie sich mit einem guten Run mit Blindjudge und S-Bend mit dem 2. Platz bei der Qualifikation eine gute Startposition für das Finale sichern.
Pauline Dryschka wird morgen bei der Qualifikation der Open Ladies zeigen koennen, dass sie in ihrer Wettkampffreien Zeit keinesfalls etwas verlernt hat und Potential hat weit vorne mitzufahren.
Das Marburger Team wird tatkräftig von dem verletzten Moritz Petri, Trainer Lucien Gerkau, Mutter Christa Brabänder und Vater Oliver Weinhauer unterstuetz! Vielen Dank hierfuer Ich wuensche dem Marburger Team und allen Deutschen weiterhin viel Glueck! Go for it
Für alle, die sich das ganze mal selbst im Marburg angucken wollen, die koennen dies montags beim Training von 19-21 Uhr tun.
Bericht von Anna Laura Brabänder für Samstag:
Am Samstag, dem 17. Juli, begann mein Tag wie jeder Tag bei der Weltmeisterschaft in Neubrandeburg mit Frühstück im Hotel.
Nachdem meine Zimmernachbarin Sophia-Marie Reimers und ich uns gestärkt hatten fuhren wir mit dem Shuttle an den See, um dort
die LCQ'S der Masters, Open Ladies und Junior Men anzuschauen. Total begeistert was alle noch mal rausgehauen hatten und wie viele
Deutsche sich noch für das Finale am Sonntag qualifiziert hatten, ging es nach einer kleinen Pause dann weiter mit den semi-Finals der
Master Men. Auch dort konnten sich viele Deutsche für das Finale qualifizieren und ich bin schon gespannt auf morgen, um zu sehen wer sich
den Titel holen wird! Nach dem Mittagessen waren dann die girls und boys mit ihrem Finale dran und ich war echt begeistert, was die so gezeigt haben.
Leider holte kein Deutscher den Titel, aber wir haben zwei Vizeweltmeister, Niko Kasper hinter Daniel Grant und Lena Bösl hinter Chloe Goudie, beide Engländer.
Nach der Siegerehrung ging es dann wieder mit den LCQ'S der Open men und Junior men weiter, was echt sehr spannend war, weil jeder in einem Lauf alles geben musste,
um am nächsten Tag im Finale dabei sein zu können! Nach einer Pause und dem Abendessen waren dann die Veterans und Master Men mit ihren Finals dran und bei den
Veterans hätte Wolfram Wagner keinen besseren Lauf hinlegen könnten und holte sich somit auch den Titel- den ersten für Deutschland!
Bei den Master Men lief es leider nicht ganz so gut für Deutschland, viele stürzten im Lauf und mussten sich dann leider dem starken Holländer Rens Cosijn geschlagen geben.
Nach deren Siegerehrung fuhr ich dann mit Sophia ins Hotel zurück, da wir von dem Tag sehr müde waren und ja auch selbst am nächsten Tag Finale hatten.
Im Hotel angekommen plauderten wir noch ein bisschen über die Ergebnisse und Runs des heutigen Tages und schauten Fernseh, bevor wir dann schlafen gingen.
Ich bin wirklich schon sehr gespannt nach all dem was ich heute gesehen habe, wer sich morgen die Titel holen wird!!
Tagebuchbericht von Moritz Petri vom Sonntag:
Am Sonntag bin ich früher als alle anderen aufgestanden, denn als Offizieller muss man alles organisieren, bevor der Wettkampf beginnen kann. Luci, Aaron und Ich, sind zusammen mit allen anderen Offiziellen schon um 8 Uhr an den Lift gefahren, um das Schiedsrichterzelt aufzubauen und sonstige Aufgaben zu erledigen. Um 9 Uhr begann der Wettkampf mit dem Semi-Finale der Junior und Open Men. Darauf folgten die Finale der Masters und Veterans. Nachdem die neuen Weltmeister der älteren Generation feststanden, gab es eine Mittagspause von mehreren Stunden. Ab 15 Uhr ging es dann ums Eingemachte, die Finale der restlichen Kategorien begann. Zuerst wurde in einem spannenden Kampf zwischen Anna-Laura und Sophia-Marie Reimers. Direkt im Anschluss kamen die Junior Men. Die sechszehn jungen Männer aus 7 verschiedenen Nationen zeigten was in ihnen steckt. Ein besonderes Battle gab es zwischen den Top Drei platzierten, Frederic von Osten, Rocco van Straaten und Declan Clifford. Sie lieferten sich einen Kampf wie bei den großen Jungs. Die letzten Kategorien dieser Weltmeisterschaft waren die Open Ladies und Open Men. Sie zeigten das höchste Niveau dieses Wettkampfes und versetzten die Zuschauer ins Staunen. Der letzte Kampf um den Titel fand zwischen Dominik Gührs und Nick Davies statt. Mit dem Sieg von Nick Davies konnte sich England nicht nur über den Einzelsieg ihres Teamkollegen, sondern auch über den Teamsieg freuen. Deutschland konnte sich mit nur 40 Punkten weniger mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Nachdem alle Weltmeister ermittelt wurden gab es am Abend eine Riders-Party, bei der alle noch einmal zusammen waren und zusammen feiern konnten.
Grüße Lucien